Management der Finanzen- Geldanlagen sinnvoll wählen

Mittwoch, 2. Mai 2012 16:47 | Autor:

Der bedachte Umgang mit seinen Finanzen ist heutzutage sehr wichtig. Viele Menschen greifen auf die Möglichkeit zurück, sein Geld bei der Bank anzulegen. Aber die unterschiedlichen Arten der Geldanlagen stiften meist Verwirrung und Unklarheit über die Vor- und Nachteile für seine persönlichen Bedürfnisse. 

Formen der Geldanlagen

Bei der Bank sein Kapital in Form eines Kontos anzulegen ist auf jeden Fall eine sichere und die am meisten verbreitete Investition in diesem Zusammenhang. Ob die Wahl auf ein Festgeld-, Tagesgeld- oder auf das Girokonto fällt, oder ob man doch das altbewährte Sparbuch nutzen möchte, sei jedem selbst überlassen und sollte auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmt sein. Allerdings kann man sich auch beratende Unterstützung einholen und die Vor- und Nachteile so zügig und transparent herausstellen. [...]

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Online-Kreditmarktplatz als ernstzunehmender Konkurrent für Banken

Mittwoch, 21. März 2012 20:30 | Autor:

Der Kreditmarkt hat durch die wachsende Bedeutung des Internets in den letzten Jahren einen großen Wandel durchlebt. [...]

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Weshalb der Tilgungsrechner für die Baufinanzierung so praktisch ist

Sonntag, 26. Februar 2012 18:35 | Autor:

Viele Bauherren stellen sich die Suche nach dem passenden Immobiliendarlehen zu leicht vor. Deshalb wird meist auch nur wenig Zeit investiert – die meisten Bauherren ziehen es vor, sich lieber um die technischen Aspekte ihres Vorhabens zu kümmern. Dabei ist es immens wichtig, sich Zeit für die Suche nach einer guten Baufinanzierung zu nehmen. Sollte man sich für das falsche Darlehen entscheiden, kann dies nämlich ungemein teuer werden. [...]

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Euro-Rettungsschirm EFSF: Geldvernichtung Hebel

Montag, 24. Oktober 2011 22:22 | Autor:

Mit dem Euro-Rettungsschirm sollen die Schuldenstaaten wie Griechenland unter die Fittiche der großen, gesunden Staaten. Vielleicht gibt es da auch nicht mehr so viele. Aber Deutschland können wir noch dazu zählen. 211.000.000.000 Euro sind also durch den deutschen Bundestag für diesen Rettungsschirm freigegeben. Deutschland garantiert für diesen Betrag, wenn ein Staat einen Kredit aus dem EFSF nicht zurückzahlen kann. Wenn ein Staat, wie jetzt bspw. bei Griechenland gefordert, 50% des Kredits nicht mehr zurückzahlen kann, würde Deutschland seinen Teil von den 50% tragen. Der Hebel im EFSF soll nun den ganzen Rettungsschirm aufblasen. Schöne Welt. Fabelhafte Geldvermehrung. Nichts da, der Hebel ist eine Geldvernichtung:

Bleiben wir beim Beispiel, wenn 50% eines Kredits über den Jordan gehen. Das Sorgenland G bekommt 200 Milliarden Euro ohne Hebel aus dem EFSF. Nach einem Jahr sagt das Sorgenland G, dass es nur noch 50% zurückzahlen kann. Damit sind 100 Milliarden verloren. 100 Milliarden können noch zurückgezahlt werden. Sorgenland I braucht mehr Geld, und bekommt Dank des Rettungsschirms mit einem Hebel 400 Milliarden. Denn ein Investor ist bereit 50% des Kredits zu gewähren, wenn das Risiko von 50% voll vom EFSF getragen wird. Das ist doch super, dass jetzt viel mehr Geld ausgeliehen werden kann. Toll. Ein halbes Jahr später entschuldigt sich Sorgenland I und kann leider nur 50% zurückzahlen. Sie ahnen es schon: Der Verlust wird in diesem Fall vollständig von den Garantien des EFSF getragen. 200 Milliarden sind weg. Wir konnten mehr ausleihen, ja. Aber der Staat der garantiert, verliert auch mehr. Eine fabelhafte Geldvermehrung gibt es nicht. Das Risiko für Deutschland das garantierte Geld von 211 Milliarden Euro auch zu verlieren, wird bei einem Hebel einfach nur noch höher.

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US-Dollar hat als Weltreservewährung ausgedient

Samstag, 6. August 2011 15:15 | Autor:

Die Ratingagentur Standard & Poors hat den längst überfälligen Schritt gewagt und die US-Anleihen von der Top-Einstufung AAA auf AA+ herabgestuft. Der US-Amerikaner möchte an sich immer der erste sein. Als Weltmacht hat man ein besonderes Selbstverständnis. Da wird die Herabstufung als Majestätsbeleidigung gesehen. Doch angesichts der horenden Schuldenberge und ohne wirkliche Strategie diese Schulden abzubauen, war dieser Schritt der Bonitätsherabstufung längst überfällig. Der maue Kompromiss Anfang der Woche zur Anhebung der Schuldengrenze konnte nicht überzeugen. Die politische Elite in Washington D.C. schäumt vor Wut und schiebt sich gegenseitig die Schuld für dieses Desaster zu.  Die Notenbank gibt hingegen bekannt, dass Banken keine höheren Sicherheiten bei der Hinterlegung von US-Anleihen leisten müssen. Dies wird zumindest den Bankensektor in den USA ein wenig beruhigen.  Aber auch weltweit werden US-Anleihen schon traditionell als die sicherste Anlage gesehen. Dies hat sich mit der Herabstufung der Bonität dramatisch geändert und wird somit kurz- und langfristige Auswirkungen haben.

Der US-Dollar hat als Weltreservewährung ausgedient. Jetzt wird sicherlich ein Prozess in Gang gesetzt, der den US-Dollar ablösen wird. China hat schon die erste Kritik an den US-Dollar als Weltreservewährung geäußert. China ist auch gleichzeitig der größte Gläubiger der USA und wird unter dieser Herabstufung besonders leiden. Interessanter Weise geht die Kritik nicht gegen die Herabstufung der Bonität sondern gegen die Schuldenpolitik der USA. Der Sommer wird heiß für die US-Anleihen.

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Weltweiter Kursverfall an Aktienbörsen

Freitag, 5. August 2011 9:52 | Autor:

Insbesondere die schlechten Konjunkturdaten in den USA sowie die Schuldenkrise in der Euro-Zone führten zu erheblichen Kursverlusten an den weltweiten Aktienmärkten. Aber auch die ungeklärte Schuldenfrage in den USA hat diesen Rutsch mit ausgelöst. Zwar wurde das Schuldenlimit der USA in dieser Woche erfolgreich erhöht, doch eine langfristige Lösung für die über 15 Billion US-Dollar Schuldenfrage konnte nicht vorgelegt werden. Der DAX verlor bis zum gestrigen Donnerstag sieben Tage in Folge insgesamt ca. 13% und kam zum Tagesende auf 6414 Punkte. Auch der US-amerikanische Leitindex Dow Jones verlor 4,3 Prozent und landetet erstmal seit Dezember 2010 unter den Wert von 11400 Punkten. Immer mehr Stopp-Loss-Marken werden ausgelöst, mit denen Anleger ihre Verluste verringern bzw. ihre Gewinne absichern. Damit werden Verkaufsorder bei unterschreiten eines bestimmten Aktienkurses automatisch ausgelöst. Immer mehr dieser Stopp-Loss-Marken werden jetzt ausgelöst. Am heutigen Morgen konnten Gewinne im DAX realisiert werden. Doch heute wird auch der US-Arbeitsmarktbericht veröffentlicht. Sollte der schlecht ausfallen, würden die Kurse an den weltweiten Börsen sicher weiter fallen.

Die europäische Zentralbank sitzt derweil in der Zwickmühle. Eine Leitzinserhöhung würde aufgrund der drohenden Inflation geboten sein. Doch diese könnte auch die Konjunktur im Euroraum abwürgen.

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Wettlauf der Ratingagenturen

Mittwoch, 13. Juli 2011 11:24 | Autor:

Die verschiedenen Herabstufungen der Ratings für Staatsanleihen muten mittlerweile wie ein Wettlauf der Ratingagenturen für mehr Aufmerksamkeit an. Denn letztendlich sind die drei wichtigen Ratingagenturen auch nur Wirtschaftsunternehmen, die im Wettbewerb stehen. Diese wichtigen drei Ratingagenturen sind Standard & Poor’s (gegründet 1868), Moody’s Investors Service (gegründet 1909) und Fitch Ratings (gegründet 1924). Alle diese Ratingagenturen haben Ihren Hauptsitz in New York.

Ein gutes Rating von einer Ratingagentur, welche die Euro-Staaten kritisch bewertet und dadurch ständig in der Presse ist, könnte als besonders wertvoll angesehen werden. Das Irland-Downgrade von gestern ist halt sehr pressewirksam. Die Konkurrenz schläft nicht. Standard & Poors hat erst letzten Monat Griechenland auf Ramschstatus gesetzt und damit einen Presserummel ausgelöst. Der einfache Grund für die Konkurrenzsituation zwischen den Ratingagenturen ist, dass ein Unternehmen eine Ratingagentur für ein Rating beauftragen und noch wichtiger bezahlen muss. Viele Unternehmen wählen aufgrund der Kosten erstmal nur eine Ratingagentur aus. Da das Recht zur Veröffentlichung bei so einem Auftrag bei dem Unternehmen liegt, kann sich das bei einer schlechten Bewertung danach entscheiden, ob es das Rating zur Veröffentlichung frei gibt oder sperrt. Eventuell kann dann eine andere Ratingagentur beauftragt werden, mit der Hoffnung ein besseres Rating zu bekommen, das dann veröffentlicht werden kann.
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Ölschwemme gegen Inflation

Donnerstag, 23. Juni 2011 22:45 | Autor:

In einer gemeinsame Aktion der Industriestaaten werden insgesamt 60 Millionen Barrel Öl (ein Barrel sind 159 Liter) aus den Notreserven der Staaten auf den freien Markt geschwemmt. Als Grund werden die Förderausfälle in Lybien genannt. Doch es liegt doch auf der Hand das dadurch von den Regierungen verkrampft versucht wird, die Inflation in Griff zu bekommen. Im Mai 2011 stieg die Inflationsrate in den USA mit 3,6% auf den höchsten Stand seit zweieinhalb Jahren und Saudi Arabien hat unlängst seine Fördermengen aufgrund der Lybienkrise ausgeweitet.

Schon sinkt der Ölpreis merklich und wird sicherlich im nächsten Monat, wenn das Öl nach und nach auf den Markt verkauft wird, weiter sinken. Die Rechnung der Regierungen könnte somit zumindest kurzfristig aufgehen, denn die Inflation ist auch sehr vom Verhalten und Erwartungen der Marktteilnehmer abhängig. Lohnsteigerungen und auch Preissteigerungen von Herstellern könnten geringer ausfallen.

Aber auch das Wachstum könnte in den USA durch einen günstigen Ölpreis angeregt werden.  Am Mittwochabend hatte die US-Notenbank die Konjunkturerwartungen für die USA leicht gesenkt. Es wird also nach dem letzten Strohhalm gegriffen, da Zinssenkungen nicht möglich sind und Aufkäufe von US-Staatsanleihen durch die US-Notenbank eigentlich im Juli gestoppt werden. Der deutschen Wirtschaft könnte ein niedrigerer Ölpreis ein noch stärkeres Wachstum bescheren.

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Griechenland jetzt auf Ramschstatus CCC

Dienstag, 14. Juni 2011 10:27 | Autor:

Heute hat die Ratingagentur Standard & Poors (S&P) das Rating der Staatsanleihen von Griechenland noch mal um mehrere Stufen auf CCC gesenkt. Die Ratingabstufungen der Ratingagenturen finden sie hier. Damit werden die griechischen Anleihen als extrem spekulativ und mit substantiellen Risiken bewertet. Das Rating fällt sogar hinter die Einstufung von solchen Staaten wie Pakistan. Der Ruf nach der Beteiligung an der Rettung Griechenlands durch private Anleger insbesondere der Banken wird immer lauter. Doch die privaten Banken haben in den letzten Monaten immer mehr griechische Anleihen verkauft. Den Großteil der Anleihen halten die Europäische Zentralbank sowie staatliche Banken wie die Landesbanken. Damit wäre der Steuerzahler wieder mit im Boot.

S&P hat bereits angekündigt, dass sie so eine Beteiligung der Gläubiger mit der Einstufung D bewerten würden und somit die niedrigste Bewertung nämlich den Zahlungsausfall ansetzen würde. Doch auch eine Zahlungsunfähigkeit Griechenlands würde den Euro nicht umwerfen und könnte für alle ein schmerzhafter aber notwendiger Neuanfang sein.

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Selbsterfüllende Prophezeiung: Griechenland vor der Währungsreform

Freitag, 27. Mai 2011 10:09 | Autor:

Die griechische Bevölkerung zieht immer mehr Geld aus Ihrem Land ab. Sie fürchten die Währungsreform und damit die Abwertung Ihrer Ersparnisse. Würde nämlich der Drachme eingeführt, würden auf einen Schlag alle Euro-Bankkonten in Griechenland in Drachme umgetauscht. Die anschließende Abwertung der Drachme würde den realen Wert des Ersparten wegschmelzen lassen. Ausländische Bankkonten wären von einer Umwandlung nicht betroffen. Mittlerweile sollen schon mehr als 42 Milliarden Euro von griechischen Bankkonten auf ausländische in ganz Europa transferiert worden sein. 199 Milliarden Euro seien noch auf griechischen Bankkonten vorhanden. Ein weiterer Abzug wäre verhängnisvoll. Auch die EU oder IWF könnten dann nicht das Zusammenbrechen des griechischen Bankensystems und im Folgenden der Finanzen Griechenlands verhindern.

Wenn die Griechen Ihr Geld weiterhin ins Trockene bringen, wird die Währungsreform in Griechenland zur selbsterfüllenden Prophezeiung.

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