Beiträge vom Februar, 2010

Zinswende in den USA

Samstag, 20. Februar 2010 11:46

Die amerikanische Notenbank FED erhöhte gestern (19.02.2010) den Diskontsatz von 0,5% auf 0,75%. Damit ist die Zinswende in den USA und auch in der restlichen Welt eingeleutet. Mit dem Diskontsatz werden kurzfristige Kredite, die die Banken bei der Zentralbank im Notfall aufnehmen, verzinst. Die Senkung dieses Zinssatzes ist erstmal ein vorsichtiges Signal. Nichtsdestotrotz ist dies ein Signal an die Märkte, um sich auf steigende Zinsen einzustellen. Die Notenbanker trauen den Banken anscheinend wieder zu, dass sie sich in Notfällen auch gegenseitig ausreichend Geld leihen werden. Weiterhin sehen sie das gleissende Licht am Ende des Tunnels aus Finanz- und Wirtschaftskrise.

Aufgrund dieser Entscheidung ist der Euro unter die Marke von 1,35 Dollar für einen Euro abgesackt. Der Dollar wird nun auf Grund der höher werdenden Zinsen als attraktiver gesehen als der Euro. Doch auch die europäische Zentralbank wird nachziehen müssen, und die Zinsen kontinuierlich nach oben ziehen.

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Komfortabel teure Kredite umschulden

Samstag, 13. Februar 2010 18:25

Bei smava den Kreditmarktplatz können Sie jetzt komfortabel Ihre teueren Kredite oder Dispos umschulden. Bei smava leihen Sie sich von Privatpersonen und nicht von einer Bank den Kredit. Die Privatpersonen entscheiden individuell, ob Sie den Kredit bekommen. Die tatsächliche Kreditvergabe läuft über eine spezielle Bank. Der Kreditgeber zahlt Geld bei der Bank ein, und der Kreditnehmer bekommt das Geld dann direkt von der Bank ausgezahlt, so dass alle rechtlichen Bestimmungen eingehalten werden. Wenn Sie möchten und das Geld haben, können Sie sich auch als Kreditgeber eine gute Anlage erschließen.

Ihre Vorteile bei einer Umschuldung liegen auf der Hand: Sie als Kreditnehmer haben höhere Chancen, ein Kreditangebot zu erhalten. Die bestehenden Kredite beeinflussen die Kreditwürdigkeit nicht negativ. Sie können günstigere Konditionen bei der Finanzierung erzielen. Smava wickelt den Schriftverkehr für Sie ab, so dass ihnen kein größerer Aufwand entsteht.

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Griechenlands Schwäche hilft deutschen Exporten

Donnerstag, 11. Februar 2010 16:45

Die EU wird für Griechenland „falls notwendig entschlossene und abgestimmte Maßnahmen ergreifen, um die Stabilität in dem gesamten Währungsraum sicherzustellen” (EU-Präsident Herman Van Rompuy, 11.02.2010). Doch es wird erstmal kein direkter finanzieller Beistand z.B. durch Kredite erfolgen. Die zukünftige Unterstützung wird nur bereitgestellt, wenn sich die Griechen an die strikten Sparmaßnahmen halten, die Sie sich jetzt selbst auferlegt haben. Die von diesen Sparmaßnahmen betroffenen Bevölkerungsgruppen wechseln sich täglich mit Ihren Streiks und Protesten ab. Also darf man gespannt sein, ob die griechische Regierung diese Sparmaßnahmen durchziehen und den Kampf gegen die Steuerhinterziehung gewinnen kann.

Grundsätzlich sollte die gerade daraus resultierende Schwäche des Euros insbesondere Deutschland und anderen EU-Länder nicht ungelegen kommen. Denn durch einen schwachen Euro wird die Wettbewerbsfähigkeit der Euroländer für den Export gestärkt. Im Euroraum produzierte Waren und Dienstleistungen werden z.B. in Asien, USA oder Großbritannien günstiger und verkaufen sich so besser. Ein kleines schwaches Land wie Griechenland kommt da genau richtig, um den Eurokurs zu drücken und das Wachstum der deutschen Exportwirtschaft zu unterstützen.

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Griechenland das nächste Lehman?

Sonntag, 7. Februar 2010 16:50

Das neue Problemkind ist Griechenland. Waren nach der Lehman-Pleite vorallem die Banken in den Fokus geraten, kommen jetzt einige Staaten der Euro-Zone in das Visier. Dabei wäre eine Pleite eines der Länder Portugal, Irland, Italien, Griechenland oder Spanien (übrigens bereits PIGGS-Staaten getauft) weit dramatischer als die katastrophale Pleite der Lehman Brothers.
Alleine Griechenland hat fast zweimal so viele Anleihen ausstehen wie die berühmte Bankrott-Bank Lehman Brothers. Eine Pleite dieser Anleihen würde eine Abschreibungsflut bei den europäischen Banken auslösen. Der Internationale Währungsfonds (IWF) schätzt die Kosten einer Hilfe für das hoch in der Kreide stehende Griechenland laut “Le Monde” auf mindestens 20 bis 25 Milliarden Dollar.

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Fall Griechenland: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Donnerstag, 4. Februar 2010 22:50

Griechenland durfte den Euro 2001 aufgrund falscher Angaben einführen. Das Defizit wurde durch Griechenland für 2000 mit 2% des Bruttoinlandsprodukts (BIP) angegeben. Tatsächlich betrug das Defizit nach heutigen Erkenntnissen für dieses Jahr mindestens 4,1% des BIP und hätte ausgereicht damit Griechenland nicht den Euro bekommt. Die Grenze beträgt immer noch 3%. Vorallem wurden Ausgaben für den Verteidigungshaushalt zu niedrig und Erträge aus den Sozialkassen zu hoch ausgewiesen. Dies war ein billiger Taschenspielertrick, der ausgereicht hat, die EU an der Nase rumzuführen. Auch in den Jahren nach der Euroeinführung wurden die falschen Daten nach Brüssel gemeldet. Den Angaben Griechenlands hat die EU vertraut. Erst 2004 wurde die Falschangabe erkannt und ein Defizitverfahren gegen Griechenland eingeleitet.

Griechenland steht nun vor dem Staatsbankrott und die EU verordnet dem Staat ein striktes Sparprogramm in fast allen Ausgabeblöcken. Dies wird durch regelmäßige Meldungen kontrolliert. Von Sanktionen wird abgesehen. Doch das Defizit muss bis 2012 von zurzeit 13% auf unter 3% gebracht werden. Die Briten wollen übrigens in vier Jahren das Defizit von derzeit 12,6% auf ca. 6% herunterbringen. Es kann also stark bezweifelt werden, dass Griechenland sein vorgegebenes Ziel erreichen wird. Aber vielleicht versetzt die Kontrolle durch die EU Berge.

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Griechenland am Euro-Abgrund

Dienstag, 2. Februar 2010 11:11

Fieberhaft versuchen Experten eine Lösung für das überschuldete Griechenland zu entwerfen. Dabei sind nur wenige Möglichkeiten wirklich tragbar. Der radikalste wäre wohl Griechenland aus dem Euro rauszukaufen. Griechenland würde von den Euroländern einen bestimmten Betrag erhalten und gleichzeitig aus dem Euro austreten. Damit könnte Griechenland seine eigene Währung abwerten und so Waren günstiger im Ausland verkaufen. Dadurch könnte die Wirtschaft anspringen und die Schulden langfristig zurückgezahlt werden. Dennoch müssten die jetzigen Euro-Schulden mit den dann abgewerteten Drachme (wer erinnert sich noch an die Währung bei den Griechen vor dem Euro?) bezahlt werden. Das könnte zu Problemen führen. Doch grundsätzlich stellt sich die Frage, ob Länder wie Griechenland nicht unbedingt aus dem Euro ausscheiden müssen, da sie nach wirtschaftlichen Aspekten nicht in die Euro-Zone gehören.
Als zweite Lösung könnte eine gemeinsame Anleihe der Euroländer fungieren. Jeder Staat würde für den Ausfall des anderen garantieren. So würde der Zinssatz entsprechend niedrig auch für Griechenland. Für Deutschland würde sich wohl ein höherer Zinssatz ergeben als er jetzt erreichbar ist und damit mehrere Milliarden an zusätzlichen Zinsausgaben bedeuten.
Es bleibt die Gewissheit, dass Griechenland nicht fallengelassen werden kann. Denn das würde zu einem großen Vertrauensverlust in den Euro führen, was auch den soliden Euroländern schaden würde. Insbesondere würde es zu einem Flächenbrand bei den anderen angeschlagenen Euroländern Spanien, Portugal und Italien kommen und diese in den Euro-Abgrund heruntergezogen werden. Aber insgesamt wird der Euro bei den starken Ländern wie Frankreich und Deutschland auch bei diesem Szenario bestand haben.

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Kredite und Geld für Ihre Lebensversicherung

Montag, 1. Februar 2010 15:11

Die bessere Alternative zu einem Dispo- und Ratenkredit kann ein Darlehen auf die Lebensversicherung sein. Mit einem sogenannten Policendarlehen wie von dem Martführer cash.life kann ein kurzfristiger Geldbedarf überbrückt werden. Aber es können auch teure Dispo- und Ratenkredite abgelöst werden. So ein Policenkredit wird ohne Schufa Anfrage oder Bonitätsprüfung durchgeführt. Der Nominalzins ist ab 3,93 % p.a. sehr günstig. Der Vorteil, dass die Altersvorsorge im Gegensatz zur Kündigung oder zum Verkauf der Lebensversicherung erhalten bleibt, ist nicht zu unterschätzen. Die Lebensversicherung gilt als Sicherheit für den Kreditgeber (hier: Policendarlehen).
Eine andere Möglichkeit ist der Verkauf der Lebensversicherung. Bei so einem Policenkauf kann z.B. bis zu 15 % mehr Geld als vom Versicherungsunternehmen erzielt werden (hier: Policenkauf).
Das Unternehmen cash.life hat bereits vor 10 Jahren den Zweitmarkt für Lebensversicherungen in Deutschland gestartet. Deshalb können Verbraucher Ihre Lebensversicherung verkaufen oder als Sicherheit für einen Kredit hinterlegen. cash.life hat seitdem ein angekauftes und platziertes Policenportfolio im Volumen von über 2 Milliarden Euro und im Jahr 2008 angekaufte Policen im Wert von 253 Millionen Euro. 9NF5VA5FZBXG

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