Zinswende in den USA

Die amerikanische Notenbank FED erhöhte gestern (19.02.2010) den Diskontsatz von 0,5% auf 0,75%. Damit ist die Zinswende in den USA und auch in der restlichen Welt eingeleutet. Mit dem Diskontsatz werden kurzfristige Kredite, die die Banken bei der Zentralbank im Notfall aufnehmen, verzinst. Die Senkung dieses Zinssatzes ist erstmal ein vorsichtiges Signal. Nichtsdestotrotz ist dies ein Signal an die Märkte, um sich auf steigende Zinsen einzustellen. Die Notenbanker trauen den Banken anscheinend wieder zu, dass sie sich in Notfällen auch gegenseitig ausreichend Geld leihen werden. Weiterhin sehen sie das gleissende Licht am Ende des Tunnels aus Finanz- und Wirtschaftskrise.

Aufgrund dieser Entscheidung ist der Euro unter die Marke von 1,35 Dollar für einen Euro abgesackt. Der Dollar wird nun auf Grund der höher werdenden Zinsen als attraktiver gesehen als der Euro. Doch auch die europäische Zentralbank wird nachziehen müssen, und die Zinsen kontinuierlich nach oben ziehen.

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Datum: Samstag, 20. Februar 2010 11:46
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