Abzocke mit Dispozinsen

Die Partei Die Grünen haben laut der Saarbrücker Zeitung  in einer bundesweiten Stichprobe herausgefunden, dass Banken für einen Dispositionskredit bis zu 14 % p.a. Zinsen verlangen. Der niedrigste Zinssatz bei dieser Stichprobe war 7,99%. Ganz neu ist diese Erkenntnis ja nun wirklich nicht. Schon seit dem Anfang der Niedrigzinspolitik vor zwei Jahren hat sich die Höhe der Dispozinsen kaum verändert. Die Banken können sich jedoch zu günstigen Konditionen von 1% p.a. bei der Europäischen Zentralbank refinanzieren. Die Gewinnspannen sind dementsprechend attraktiv. Der Wechselwille bei vielen Kunden ist kaum ausgeprägt, da können die Dispozinsen hoch gehalten werden. Clevere Verbraucher sehen sich bei den verschiedenen Banken um, und nutzen beispielweise einen Vergleichsrechner für Girokonten (hier klicken), um günstigere Konditionen zu bekommen.

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Datum: Montag, 13. September 2010 11:30
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3 Kommentare

  1. 1

    Girokonten – Zu hoher Dispozins sollte Wechselwilligkeit erhöhen…

    Die heute veröffentlichte Erhebung der Stiftung Warentest sollte vielen Kontoinhabern zu denken geben. Viele zahlen hohe Zinsen für ihren Überziehungskredit, wechseln aber nicht zu einer anderen Bank, da sie glauben, es sei alles viel zu kompliziert. D…

  2. 2

    Die Stiftung Warentest rät Bankkunden die ihr Konto häufiger und über einen längeren Zeitraum überziehen zum Bankwechsel. Aber genau diesen Kunden dürfte es relativ schwer fallen eine neue Bank mit geringeren Dispozinsen zu finden, da sie meist nicht die besten Schufa-Werte aufweisen. Hier muss eingegriffen werden und der Abzocke durch die Banken ein Riegel vorgeschoben werden.

  3. 3

    Es gibt nun wirklich alle Möglichkeiten im Internet, um Konditionen und Bedingungen zu vergleichen. Die Deutschen sind einfach zu linientreu und glauben immer noch an die gute, alte Hausbank vor Ort.

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