Beiträge vom Oktober, 2010

Geld sparen mit dem richtigen Girokonto

Sonntag, 24. Oktober 2010 15:37

Nach der harschen Kritik der Verbraucherschützer an den Banken und deren überzogenen Dispozinsen haben viele Geldinstitute nun ihre Sätze für Überziehungszinsen gesenkt. So kam es dazu, dass beispielsweise die Santander Consumer Bank ihren extrem hohen Zins von 16,98 Prozent auf 12,98 Prozent angepasst hat. Im Durchschnitt jedoch nehmen die Filialbanken 11,2 Prozent bis 14 Prozent, je nach Anbieter. So kann sich ein Wechsel des Girokontos zu einer neuen Hausbank lohnen. Vor allem für jene Damen und Herren deren Kontostand sich mehr im Soll denn im Haben befindet. Bedenkt man dazu noch die Wechselprämie die diverse Direktbanken mittlerweile bieten, bis zu 75,- Euro, so kann der Kunde je nach Zinssatz und Dispo bis zu 200 Euro Kontoführungsgebühr pro Jahr sparen.
Nach der Wirtschaftskrise haben viele Kunden das Vertrauen in die Banken und deren Geschäfte verloren.
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Wende bei Kreditvergabe

Mittwoch, 13. Oktober 2010 9:39

Im vierten Quartal rechnet die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) mit einer Kreditzunahme von 10%. Die Unternehmen investieren wieder und beantragen erfolgreich hierfür Kredite. Der Wendepunkt bei der Kreditvergabe sei erreicht.
Die KfW hat hierzu eine Umfrage bei Finanzexperten gemacht. Keiner von den Befragten sagte, dass der Zugang zu Krediten oder Kreditversicherungen schwierig sei. 17% der Befragten empfanden es sogar leichter an Kredite zu kommen. Die so lautstark befürchtete Kreditklemme ist in Deutschland nicht aufgetreten. Durch die offensive Niedrigzinspolitik der EZB bleiben die Zinsen auch auf einem niedrigen Niveau.
Mehrere Gründe führten zu dieser positiven Situation in Deutschland: Durch das Anspringen der Konjunktur durch die große Exportnachfrage und der daraus resultierenden niedrigen Arbeitslosenzahl trägt sich die Konjunktur langsam selber. Die Unternehmen erkennen dies am eigenen Absatz und investieren selber.
Auch der Rettungsfonds der EU-Länder für überschuldete Euro-Staaten hat die Staatsanleihen und den Euro stabilisiert. Doch die gefährdeten Länder in den PIIGS (Portugal, Irland, Italien, Griechenland und Spanien) sind noch nicht über den Berg und die Risikoposition der deutschen Banken in diesen Ländern mit 476 Milliarden Euro ist erschreckend.

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