Geld sparen mit dem richtigen Girokonto

Nach der harschen Kritik der Verbraucherschützer an den Banken und deren überzogenen Dispozinsen haben viele Geldinstitute nun ihre Sätze für Überziehungszinsen gesenkt. So kam es dazu, dass beispielsweise die Santander Consumer Bank ihren extrem hohen Zins von 16,98 Prozent auf 12,98 Prozent angepasst hat. Im Durchschnitt jedoch nehmen die Filialbanken 11,2 Prozent bis 14 Prozent, je nach Anbieter. So kann sich ein Wechsel des Girokontos zu einer neuen Hausbank lohnen. Vor allem für jene Damen und Herren deren Kontostand sich mehr im Soll denn im Haben befindet. Bedenkt man dazu noch die Wechselprämie die diverse Direktbanken mittlerweile bieten, bis zu 75,- Euro, so kann der Kunde je nach Zinssatz und Dispo bis zu 200 Euro Kontoführungsgebühr pro Jahr sparen.
Nach der Wirtschaftskrise haben viele Kunden das Vertrauen in die Banken und deren Geschäfte verloren.

Und gerade deshalb ist der Girokontomarkt mittlerweile zum Nebenkriegsschauplatz geworden. Viele Menschen wollen gerne ihr Konto wechseln, scheuen sich jedoch wegen des erheblichen Aufwandes. Sämtliche Stellen, vom Arbeitgeber bis hin zum Zeitschriftenverlag, müsste von der neuen Bankverbindung in Kenntnis gesetzt werden. Genau hier beginnt dann die Kundenbindungsarbeit der Bank. Die meisten Filialbanken haben einen Kontoumzugsservice, der sich um alle Benachrichtigungen und Änderungen für Ihren Kunden kümmert, kostenlos. Doch damit nicht genug, oftmals sind die Nutzung der Maestro- und Kreditkarten ebenfalls kostenlos und ab einem bestimmten Geldeingang pro Monat fallen keine Kontoführungsgebühren mehr an. Ganz besonders aktive Geldinstitute verzinsen sogar das Girokontoguthaben der Kunden wie zum Beispiel die PSD Bank Köln oder die netbank. Sinn und Zweck des ganzen Bemühens ist natürlich nicht reine Nächstenliebe, soweit ist unser Bankensystem noch nicht. Die Girokonten bringen den Banken keinen Gewinn dafür aber neue Kunden, neues Geld und die Möglichkeiten ihre Produkte besser zu vermitteln. Und schließlich und endlich verdient man auch mit 11,2 Prozent Überziehungszins noch Geld und der Kunde ist trotzdem zufrieden.
Wer also schon länger über einen Banken- und Kontowechsel nachdenkt, sollte die Gelegenheit nutzen und sich über die besten und günstigsten Geldinstitute informieren. Das spart unter Umständen viel Geld ein.

Einen objektiven Vergleich von Girokonten finden Sie hier.

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Datum: Sonntag, 24. Oktober 2010 15:37
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3 Kommentare

  1. 1

    Mir wurden erst am Wochenende wieder ganz schön hohe Kontoführungsgebühren abgebucht, was mich sehr geärgert hat. Ich kann daher verstehen, dass sich viele Menschen nach einem neuen Konto umsehen, bei mir wird es auch nicht mehr lange dauern…

  2. 2

    Was man auch bedenken sollte, denen wo es schon schlecht geht wegen ihrer Bonität(Schufaeintrag usw.) bleibt oft nur die teure Alternative weiterhin hohe Gebühren zu Zahlen. Da Ihnen der wechsel zu einem Kostenlosen Girokonto verwehrt bleibt(Bonität).

  3. 3

    Es gibt diverse, wirklich gute Angebote für kostenlose Girokonten – die auch wirklich kostenlos sind.

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