Beitrags-Archiv für die Kategory 'Inflation'

Weltweiter Kursverfall an Aktienbörsen

Freitag, 5. August 2011 9:52

Insbesondere die schlechten Konjunkturdaten in den USA sowie die Schuldenkrise in der Euro-Zone führten zu erheblichen Kursverlusten an den weltweiten Aktienmärkten. Aber auch die ungeklärte Schuldenfrage in den USA hat diesen Rutsch mit ausgelöst. Zwar wurde das Schuldenlimit der USA in dieser Woche erfolgreich erhöht, doch eine langfristige Lösung für die über 15 Billion US-Dollar Schuldenfrage konnte nicht vorgelegt werden. Der DAX verlor bis zum gestrigen Donnerstag sieben Tage in Folge insgesamt ca. 13% und kam zum Tagesende auf 6414 Punkte. Auch der US-amerikanische Leitindex Dow Jones verlor 4,3 Prozent und landetet erstmal seit Dezember 2010 unter den Wert von 11400 Punkten. Immer mehr Stopp-Loss-Marken werden ausgelöst, mit denen Anleger ihre Verluste verringern bzw. ihre Gewinne absichern. Damit werden Verkaufsorder bei unterschreiten eines bestimmten Aktienkurses automatisch ausgelöst. Immer mehr dieser Stopp-Loss-Marken werden jetzt ausgelöst. Am heutigen Morgen konnten Gewinne im DAX realisiert werden. Doch heute wird auch der US-Arbeitsmarktbericht veröffentlicht. Sollte der schlecht ausfallen, würden die Kurse an den weltweiten Börsen sicher weiter fallen.

Die europäische Zentralbank sitzt derweil in der Zwickmühle. Eine Leitzinserhöhung würde aufgrund der drohenden Inflation geboten sein. Doch diese könnte auch die Konjunktur im Euroraum abwürgen.

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Ölschwemme gegen Inflation

Donnerstag, 23. Juni 2011 22:45

In einer gemeinsame Aktion der Industriestaaten werden insgesamt 60 Millionen Barrel Öl (ein Barrel sind 159 Liter) aus den Notreserven der Staaten auf den freien Markt geschwemmt. Als Grund werden die Förderausfälle in Lybien genannt. Doch es liegt doch auf der Hand das dadurch von den Regierungen verkrampft versucht wird, die Inflation in Griff zu bekommen. Im Mai 2011 stieg die Inflationsrate in den USA mit 3,6% auf den höchsten Stand seit zweieinhalb Jahren und Saudi Arabien hat unlängst seine Fördermengen aufgrund der Lybienkrise ausgeweitet.

Schon sinkt der Ölpreis merklich und wird sicherlich im nächsten Monat, wenn das Öl nach und nach auf den Markt verkauft wird, weiter sinken. Die Rechnung der Regierungen könnte somit zumindest kurzfristig aufgehen, denn die Inflation ist auch sehr vom Verhalten und Erwartungen der Marktteilnehmer abhängig. Lohnsteigerungen und auch Preissteigerungen von Herstellern könnten geringer ausfallen.

Aber auch das Wachstum könnte in den USA durch einen günstigen Ölpreis angeregt werden.  Am Mittwochabend hatte die US-Notenbank die Konjunkturerwartungen für die USA leicht gesenkt. Es wird also nach dem letzten Strohhalm gegriffen, da Zinssenkungen nicht möglich sind und Aufkäufe von US-Staatsanleihen durch die US-Notenbank eigentlich im Juli gestoppt werden. Der deutschen Wirtschaft könnte ein niedrigerer Ölpreis ein noch stärkeres Wachstum bescheren.

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Tatsächliche Inflation von 5%

Montag, 7. Februar 2011 14:32

Wir spüren es wohl alle. Zwar war das Tanken auch schon mal teurer, aber billig ist es nicht gerade. Auch die Preise für Lebensmittel ziehen an und die Krankenversichernug wurde dieser Jahr wieder teurer. Die offizielle Teuerungsrate/Inflation in Deutschland wird mit 1,9% angegeben. Doch das Magazin Focus berichtet hier über die tatsächliche Teuerungsrate in Deutschland. Viele Ausgaben sind gar nicht in dem Warenkorb, der zur Berechnung der Inflation herangezogen wird, enthalten oder werden nicht dem tatsächlichen Verbrauch eines Normalbürgers gewichtet. Focus geht daher von einer Teuerungsrate von 5% aus.

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Auch Bank of England wirft die Geldpresse an

Sonntag, 22. Februar 2009 16:30

Die Bank of England will genauso wie die US-Amerikanische Notenbank FED Staatsanleihen zurückkaufen. Da Spielräume für eine Zinssenkung kaum mehr gegeben sind, sieht die Bank of England nur noch diesen Weg um die Wirtschaft zu stützen. Damit wird die Geldmenge noch weiter erhöht und Grossbritanien der Gefahr einer dramatischen Inflation ausgeliefert, der wohl dann in eine Flucht in den Euro münden wird. Vielleicht sehen wir dann das Vereinigte Königreich in 5-10 Jahren mit dem Euro.

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Kommt die Hyperinflation in die USA?

Sonntag, 1. Februar 2009 20:53

Die US-Notenbank versucht zurzeit die Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise mit ihren Mitteln abzumildern. Viele Experten sehen jedoch in den Maßnahmen lediglich den verzweifelten Versuch mit einer dramatischen Erhöhung der Geldmenge die Löcher der Krise zu stopfen. Vorbilder für die massive Erhöhung der Geldmenge gibt es genügend. Die Folgen waren in der Geschichte meist dramatisch. Bereits während des Bürgerkriegs in den USA im 19. Jahrhundert kam es aus diesem Grund in den Südstaaten zu einer Hyperinflation.
Welche dramatischen Folgen wir aufgrund der derzeitgen Geldpolitik der US-Notenbank fürchten müssen, lesen Sie in diesem Blog-Eintrag (bitte klicken).

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