Zinsanstieg beim Baugeld

Freitag, 1. April 2011 18:12 | Autor:

Kreditumwandlung: Zinsanstieg beim Baugeld

Der Ballo-Index für zehnjährige Baudarlehen knackt wieder einmal die Vier-Prozent-Hürde und die Ausgaben für Hypotheken steigen bei guten Daten zur Konjunktur und der einhergehenden Angst vor einer Inflation. Betroffen sind davon vor allem Kredite mit variablem Zinssatz, deren Kosten bald nachziehen werden. Eine Umwandlung bestehender Kreditvereinbarungen kann jetzt sinnvoll sein.

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Kredit online aufnehmen

Sonntag, 27. März 2011 17:13 | Autor:

Einen Kredit online aufnehmen bietet viele praktische Vorteile. Bei gegebener Bonität genügen das Ausfüllen eines kurzen Antragsformulars und einige Mausklicks, um innerhalb weniger Tage die gewünschte Kreditsumme zu erhalten. In Bankfilialen dagegen führt der Weg zum geliehenen Geld über ein oftmals langwieriges Beratungsgespräch. Bereits scheinbar unbedeutende negative Einträge in der persönlichen Schufa-Akte stehen einer Kreditvergabe seitens der Banken zumeist im Weg. Seriöse Online-Kreditvermittler bieten im Gegensatz zu den Banken die Möglichkeit, einen schufafreien Kredit aufzunehmen.

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Brennender Anleihe-Sommer in den USA

Donnerstag, 10. März 2011 15:00 | Autor:

Der Großinvestor Pimco hat bekannt gegeben, dass er sich bereits vollständig von US-Staatsanleihen getrennt hat. Pimco ist der weltgrößte Bondinvestor und Tochterunternehmen des Versicherungskonzerns Allianz.  Pimco sieht eine Inflation in den USA als realistisches Szenario, mit dem die Regierung den Schuldenberg verkleinern könnte. Damit wären auch die Schuldtitel der USA wertlos.

Traditionell gelten die US-Schuldtitel als einer der sichersten Anlage. Wenn Pimco zum ersten Mal in der Geschichte des Unternehmens aus diesen Papieren aussteigt, hat dies eine schwergewichtige Signalwirkung auch auf andere Investoren. Im Juni 2011 werden die Aufkäufe der US-Staatsanleihen der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) beendet sein und kaum noch jemand außer China geben, der die Staatsanleihen kaufen wird. Gemäß dem Pimco-Gründer Bill Gross werden die von den USA emittierten Anleihen seit November 2010 bereits nur noch zu 70% von der FED und der restliche Teil von anderen Zentralbanken aufgekauft. Ein Stopp der Aufkäufe der FED wird einen rasanten Zinsanstieg der US-Staatsanleihen nach sich ziehen. Dies würde die Schuldenlast der USA weiter belasten. Dieser Teufelskreis ist bereits entstanden, den die USA nur noch mit einer Inflation Herr werden können. Eine starke Inflation in den USA würde den Wert von US-Staatsanleihen buchstäblich verbrennen und eine massive weltweite Krise nach sich ziehen.

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Arbeitslosenzahlen sinken überrachend stark

Freitag, 4. März 2011 9:52 | Autor:

Die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg hat am 01.03.2011 die offiziellen Arbeitslosenzahlen für Februar 2011 bekannt gegeben. Derzeit sind in Deutschland 3,32 Millionen Frauen und Männer arbeitslos.  Damit hat der Februar trotz schlechter Witterung auf dem deutschen Arbeitsmarkt nicht an Elan verloren. Die aktuelle Arbeitslosenquote liegt bei 7,9 % und somit sind die Februarzahlen auf dem niedrigsten Stand seit 1992. Ein Grund für die Rekordzahlen sind sicherlich die offenen Stellen bei den Unternehmen. Wer auf der Suche nach einer neuen Arbeitsstelle ist hat zur Zeit die allerbesten Chancen eingestellt zu werden. Schon seit Jahren haben die Betriebe nicht mehr so viele Arbeitskräfte gesucht. Jedoch trübt die oftmals nicht ausreichende Qualifizierung die Suche nach passenden  Fachkräften für die Unternehmen. Neben den Zeitarbeitsunternehmen, welche nahezu jede dritte offen Stelle zu besetzen haben, suchen auch der  Baubereich, der Gesundheitsbereich, die Gastronomie und der Handel nach neuen Mitarbeitern. Grundsätzlich bleibt aber abzuwarten, ob der Aufschwung, unabhängig von saisonbedingten Effekten, auch weiterhin anhält. Den auch wenn im Vergleich zu dem vergangenen Jahren die Arbeitslosenzahl gesunken ist, fehlen in den Rechnungen weiterhin die ca.1, 5 Millionen Arbeitslosen die ALG1 oder 2 beziehen und welche aufgrund verschiedenster Massnahmen wie Training und Qualifizierungsmassnahmen, 1 Euro Jobs, Arbeitsbeschaffungsmassnahmen  oder öffentlich geförderten Jobs nicht in den Statistiken der Bundesagentur für Arbeit erscheinen. Wurden also bis 2005 alle Arbeitslosen, egal ob Empfänger von Arbeitslosengeld oder Arbeitslosenhilfe, in die Statistik aufgenommen, werden nun eben alle oben aufgeführten Bezieher von ALG 1 und 2, umgangssprachlich Hartz 4 , nicht mehr mit eingerechnet. Im Fazit allerdings sind sinkende Arbeitslosenzahlen eine sehr erfreuliche Meldung und lassen hoffentlich eine Tendenz für die Zukunft Deutschlands erkennen.

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Tatsächliche Inflation von 5%

Montag, 7. Februar 2011 14:32 | Autor:

Wir spüren es wohl alle. Zwar war das Tanken auch schon mal teurer, aber billig ist es nicht gerade. Auch die Preise für Lebensmittel ziehen an und die Krankenversichernug wurde dieser Jahr wieder teurer. Die offizielle Teuerungsrate/Inflation in Deutschland wird mit 1,9% angegeben. Doch das Magazin Focus berichtet hier über die tatsächliche Teuerungsrate in Deutschland. Viele Ausgaben sind gar nicht in dem Warenkorb, der zur Berechnung der Inflation herangezogen wird, enthalten oder werden nicht dem tatsächlichen Verbrauch eines Normalbürgers gewichtet. Focus geht daher von einer Teuerungsrate von 5% aus.

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Ausblick 2011: BIP-Wachstum nähert sich 3%

Freitag, 21. Januar 2011 12:24 | Autor:

Heute hat der Ifo-Geschäftsklimaindex, das wichtigste Konjunkturbarometer in Deutschland, wieder ein außerordentlich positives Signal gesendet. Seit der Wiedervereinigung war dieser Index nicht auf diesem hohen Stand. Im Januar 2011 stieg er von 109,8 auf 110,3 Punkte. Das Münchner Institut für Wirtschaftsforschung befragt für diesen Index 7.000 Unternehmen. Nicht nur in Deutschland zieht die Wirtschaft an, auch Frankreich, der zweite große Markt in der EU, zeigt positive Signale durch einen Geschäftsklimaindex. Überraschend stieg ein Index von 102 auf 108 Punkte. Erwartet wurde nur ein Sprung auf 104 Punkte. Insbesondere die Aufträge aus dem Ausland füllen in Frankreich die Auftragsbücher. 

Aufgrund dieser positiven Entwicklung werden sich auch die Prognosen für das Wachstum des deutschen Bruttoinlandsproduktes erfüllen. Die verschiedenen Prognosen haben wir nach Zeitpunkt der Prognose gewichtet und kommen momentan auf einen gewichteten Durchschnitt der Prognosen von 2,34% Wachstum des BIP in 2011 und 1,68% Wachstum für 2012. Da diese Prognosen der Bundesregierung und der verschiedenen Institute traditionell vorsichtig sind und das aktuelle Ifo-Geschäftsklimaindex bisher nicht berücksichtigt wurde, denken wir, dass dieses Wachstum weit übertroffen wird. Die Prognosen werden sich in der nächsten Zeit sicherlich erhöhen und sich der 3% annähern. Das Institut Kiel Economics Research & Forecasting hat mit 3,2% bereits im Dezember 2010 eine mutige Einschätzung gewagt. Die Reise wird wohl in diese Richtung gehen.

Folgende Prognosen liegen unserer Berechnung des gewichteten Durchschnitts der Prognosen zum Wachstum des deutschen BIP zugrunde:

Quelle Prognose vom Prognose für 2011 Prognose für 2012
Bundesregierung Jan 11 2,30% 1,80%
Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung DIW Jan 11 2,20% 1,30%
Bundesbank Dez 10 2,00% 1,50%
ifo Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München Dez 10 2,40%  
Institut für Weltwirtschaft IfW Kiel Dez 10 2,30% 1,30%
Hamburgisches WeltWirtschaftsInstitut Dez 10 2,50%  
Institut für Wirtschaftsforschung Halle IWH Dez 10 2,30% 1,70%
Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung IMK Dez 10 2,50%  
Kiel Economics Research & Forecasting Dez 10 3,20% 1,80%
Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung RWI Dez 10 2,50%  
EU-Kommission Nov 10 2,20% 2,00%
OECD Nov 10 2,50% 2,20%
Institut der deutschen Wirtschaft Köln Nov 10 2,25%  
Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung Nov 10 2,20%  
Internationaler Währungsfonds Okt 10 2,00%  
Gemeinschaftsdiagnose der führenden Wirtschaftsinstitute Okt 10 2,00%  
Weltbank Jun 10 1,50% 2,00%

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Rückblick 2010

Mittwoch, 29. Dezember 2010 12:42 | Autor:

Das Jahr 2010 wird wohl insbesondere in Deutschland als das Jahr nach der Wirtschafts- und Finanzkrise gesehen. Mit berherzten Konjunkturprogrammen haben die Staaten in aller Welt die Wirtschaften unterstützt und damit zumindest eine Stabilisierung der Lage in aller Welt erreicht. In Deutschland entwickelte sich in 2010 ein wahrer Aufschwung. Bedingt durch die Kurzarbeit und die Abwrackprämie blieb die Inlandsnachfrage in Deutschland während der Krise nahezu stabil. So führte eine enorme Exportnachfrage nicht nur aber besonders in der Automobilindustrie zu einem boomenden Markt. Die gestiegende Exportnachfrage konnte auch durch die Reduktion der Kurzarbeit gut befriedigt werden. Neue Arbeitsstellen wurden geschaffen und die Arbeitslosenquote sank auf unter 3 Mio. Das Wirtschaftswachstum wird über 3% gelegen haben. Auch für nächstes Jahr wird aufgrund des positiven Konsumklimas in Deutschland weiterhin mit einem steigenden Wirtschaftswachstums über 2% gerechnet. Das renommierte ifo-Institut für Wirtschaftsforschung rechnet bespielsweise mit 2,4%. Andere wichtige Witschaftsstaaten wie die USA straucheln und werfen die Geldpresse in unerhörter Art an, um Ihre Wirtschaft anzukurbeln (siehe Handel mit dem Teufel). Dies könnte der Anfang vom Ende als die größte Wirtschaftsmacht und dem US-Dollar als Leitwährung sein. Staaten wie China und Indien werden immer wichtiger für die Weltkonjunktur, aber auch für den deutschen Export.

Die enormen Anstrengungen der Staaten während der Finanzkrise offenbarten aber auch die Achillesferse Staatsverschuldung. Griechenland hat dies am deutlichsten gespürt und musste mit einem Sparprogramm die Verschuldung zurückschrauben , um Kredite vom IWF und der EU zu bekommen (mehr auf Griechenland 2010). Auch Irland musste sich helfen lassen. Ohne den Euro wären diese Staaten wohl schlechter aufgehoben und die Krise hätte sie tief in eine Spirale aus Inflation und Rezession hinabgezogen.

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US-Notenbanker: “Handel mit dem Teufel”

Donnerstag, 4. November 2010 14:24 | Autor:

Wieder schmeißt die US-Notenbank (FED) die Geldpresse an und flutet die Märkte mit nagelneuen 600 Milliarden Dollarscheinen. Die FED hat in erster Linie die Aufgabe die Wirtschaft zu unterstützen. Da die Konjunktur in den USA nicht so recht anspringen will und eine Deflation befürchtet wird, muss sie etwas machen. Der Zinssatz für Zentralbankgeld steht nahe der 0%, so dass hier keine Erniedrigung des Zinssatzes als Maßnahme mehr möglich ist. Als zweite Strategie hat die FED bereits in der Finanzkrise den Aufkauf von US-Staatsanleihen und anderen Unternehmensanleihen praktiziert. Dies will sie zur Ankurbelung der Wirtschaft wieder machen. Diese Strategie wird unweigerlich zur Inflation führen. Das Geld, das die FED auf den Markt schmeißt, muss irgendwo hin, und es wird vor allem in Rohstoffen und Aktienmärkten investiert. Zum einen steigen so die Preise für Rohstoffe, was die Inflation anheizt, und zum anderen gibt es die Grundlage für die nächste Aktienblase. Der Crash ist vorprogrammiert. China als größter Gläubiger der USA und größter Rohstoffimporteur zeigt sich verärgert. Die Währungsreserven in US-Dollar werden immer weniger Wert sein und durch die erhöhten Rohstoffpreise wird die Inflation quasi nach China und weltweit importiert.

Der einzige US-Notenbanker, der gegen die Aufkäufe gestimmt hat, Thomas Hoenig (Präsident der Fed-Filiale in Kansas City) spricht von einem Handel mit dem Teufel. Er schätzt die Gefahr richtig ein.

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Geld sparen mit dem richtigen Girokonto

Sonntag, 24. Oktober 2010 15:37 | Autor:

Nach der harschen Kritik der Verbraucherschützer an den Banken und deren überzogenen Dispozinsen haben viele Geldinstitute nun ihre Sätze für Überziehungszinsen gesenkt. So kam es dazu, dass beispielsweise die Santander Consumer Bank ihren extrem hohen Zins von 16,98 Prozent auf 12,98 Prozent angepasst hat. Im Durchschnitt jedoch nehmen die Filialbanken 11,2 Prozent bis 14 Prozent, je nach Anbieter. So kann sich ein Wechsel des Girokontos zu einer neuen Hausbank lohnen. Vor allem für jene Damen und Herren deren Kontostand sich mehr im Soll denn im Haben befindet. Bedenkt man dazu noch die Wechselprämie die diverse Direktbanken mittlerweile bieten, bis zu 75,- Euro, so kann der Kunde je nach Zinssatz und Dispo bis zu 200 Euro Kontoführungsgebühr pro Jahr sparen.
Nach der Wirtschaftskrise haben viele Kunden das Vertrauen in die Banken und deren Geschäfte verloren.
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Wende bei Kreditvergabe

Mittwoch, 13. Oktober 2010 9:39 | Autor:

Im vierten Quartal rechnet die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) mit einer Kreditzunahme von 10%. Die Unternehmen investieren wieder und beantragen erfolgreich hierfür Kredite. Der Wendepunkt bei der Kreditvergabe sei erreicht.
Die KfW hat hierzu eine Umfrage bei Finanzexperten gemacht. Keiner von den Befragten sagte, dass der Zugang zu Krediten oder Kreditversicherungen schwierig sei. 17% der Befragten empfanden es sogar leichter an Kredite zu kommen. Die so lautstark befürchtete Kreditklemme ist in Deutschland nicht aufgetreten. Durch die offensive Niedrigzinspolitik der EZB bleiben die Zinsen auch auf einem niedrigen Niveau.
Mehrere Gründe führten zu dieser positiven Situation in Deutschland: Durch das Anspringen der Konjunktur durch die große Exportnachfrage und der daraus resultierenden niedrigen Arbeitslosenzahl trägt sich die Konjunktur langsam selber. Die Unternehmen erkennen dies am eigenen Absatz und investieren selber.
Auch der Rettungsfonds der EU-Länder für überschuldete Euro-Staaten hat die Staatsanleihen und den Euro stabilisiert. Doch die gefährdeten Länder in den PIIGS (Portugal, Irland, Italien, Griechenland und Spanien) sind noch nicht über den Berg und die Risikoposition der deutschen Banken in diesen Ländern mit 476 Milliarden Euro ist erschreckend.

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